Kapitel V: Soziologische Betrachtungen

Eine Gruppe von Soziologen, geleitet von Carmen Marcu, Absolventin der Hochschule für Soziologie aus Klausenburg (Cluj), untersuchte das Verhalten von Yoga-Praktizierenden und fasste die Ergebnisse in der Arbeit „Psycho-soziale Auswirkungen der Yoga-Praxis” zusammen.

Erforscht wurden 800 Personen, welche die von M.I.S.A. organisierten Yoga-Kurse besuchen. „Die untersuchten Yoga-Praktizierenden erkennen und schätzen die vorherrschenden sozialen Werte der Gesellschaft (sozialer und beruflicher Erfolg, materieller Wohlstand, christlicher Glaube). Diese Werte spielen in ihrer Existenz eine wesentliche Rolle.”

In Bezug auf die beruflichen Ergebnisse und die soziale Anpassung der Yoga-Praktizierenden offenbart die angeführte Studie, dass 55,3% davon der Meinung sind, dass sich ihre intellektuellen Fähigkeiten verbessert haben, 19,4% zeigen ein größeres Lerninteresse und eine größere Verantwortung, 18% haben festgestellt, dass sie eine größere Widerstandsfähigkeit gegen Stress und eine erhöhte Arbeitskraft haben, 17,6% sind effizienter im Beruf und 15,6% führten überzeugende Beispiele von konkreten Ergebnissen an, die sie beträchtlich positiv verändert haben im Gegensatz zur Zeitspanne, in der sie nicht Yoga praktizierten.

Die obigen Angaben wurden mit der Tatsache in Verbindung gebracht, dass 93,1% der befragten Yogis ihren Beruf behalten haben, einen normalen Verlauf des sozialen Aufstiegs haben (z.B. vom Schüler zum Studenten, vom Studenten zum Angestellten, vom Angestellten zum Rentner) bzw. eine aufsteigende soziale Mobilität im Vergleich zum Zeitpunkt des Beginns des Yoga-Kurses aufweisen. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, der deutlich zeigt, dass die Yoga-Praxis eine tiefe, wohltuende Wirkung auf die beruflichen Leistungen hat. Für die Yogis sind die beruflichen Leistungen wichtig. Sie trachten auch nach einer besseren sozialen Eingliederung.

Die soziologische Untersuchung hat weiterhin offenbart, dass 62,5 % der befragten Yogis christlichen Glaubens sind. Einige davon, die vor Beginn der Yoga-Praxis Atheisten waren, haben sich dem christlichen Glauben durch die Yoga-Praxis genähert. Dies zeigt zweifellos, dass M.I.S.A. nicht als eine Sekte betrachtet werden kann.

Andererseits sind die häufig auftretenden Probleme zwischen Eltern und ihren Kindern bei Personen, die nicht Yoga praktizieren, wohlbekannt. Umfragen, die 1997 durchgeführt wurden, zeigen, dass 57% der Teenager Konflikte mit ihren Eltern bezüglich ihrer Überzeugungen haben, 48% der Personen im Alter von 18-35 Jahren öfters Konflikte mit den Eltern haben, 12% davon sogar ernsthafte Konflikte, die zu Aggressionen und Trennungen führen.

Uns wurden konkrete Fälle von Personen, die Yoga praktizieren, zur Kenntnis gebracht, die infolge der Konflikte mit ihrer Familie das Haus verlassen haben. Unsere Überprüfungen haben allerdings die Tatsache ans Licht gebracht, dass diese Personen von ihrer Familie deutlich misshandelt wurden und in der Familie sogar Opfer von Gewalttaten (physischer, psychischer und finanzieller Gewalt) waren. In dieser Hinsicht verfügen wir über eine umfangreiche Dokumentation über konkrete Fälle und identifizierte Personen, die interviewt und beraten worden sind.

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